Deutsches RegioPole-Netzwerk

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Die (Ober)Bürgermeister der sechs "kleinen" Großstädte Bielefeld, Erfurt, Paderborn, Rostock, Siegen und Trier unterzeichneten am 16. März 2016 im Berliner Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages eine Interkommunale Vereinbarung als Zeichen der zukünftigen Zusammenarbeit.

Gemeinsam vertreten die Städte ihre Interessen als Oberzentren mit herausgehobener Bedeutung und wollen ihre Funktion als Motoren gesellschaftlicher, kultureller, ökonomischer und technologischer Entwicklungen durch die strategische Allianz noch besser sichtbar machen. Ziel ist die Verankerung der Raumkategorie "Regiopole" in der Bundesraumordnungspolitik sowie eine planbare und dauerhafte finanzielle Ausstattung bzw. Generierung zusätzlicher Fördermittel.

Roland Methling (Oberbürgermeister Hansestadt Rostock), eröffnete die Auftaktveranstaltung. Für das Impulsreferat konnte Harald Herrmann (Direktor und Professor | Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung) gewonnen werden. An der Zeremonie und der Fachveranstaltung nahmen auch die Bundestagsabgeordneten aus den jeweiligen Städten und Regionen bzw. deren Vertretungen teil.

Die Regiopolregion Bielefeld: eine bunte und lebendige Region!

© Bielefeld Panorama, Bielefeld Marketing GmbH

Urban und trotzdem grün. Eine Wirtschaftsstruktur mit zahlreichen Familienunternehmen, eine breit gefächerte Hochschullandschaft und ein vielgestaltiges Kultur- und Freizeitangebot. Gerade diese Mischung macht die "Regiopolregion Bielefeld" zu einer bunten und lebendigen Region mit hoher Attraktivität und beachtlichem Entwicklungspotenzial! Insbesondere die ländlich strukturierten Kommunen bieten hochwertige Wohn- und Produktionsstandorte und tragen mit ihrem Angebot an Naherholungsmöglichkeiten zur hohen Wohn- und Lebensqualität in der Regiopolregion bei. Dies führt zu einer positiven Einwohnerentwicklung, die in nahezu der gesamten Region wahrzunehmen ist. So zählt die Stadt Bielefeld zwischenzeitlich rd. 340.000 Einwohnerinnen und Einwohner, während die Stadt Gütersloh die Marke von 100.000 übersprungen hat. Insgesamt bildet die "Regiopolregion Bielefeld" damit im Nordosten Nordrhein-Westfalens mit rd. 680.000 Einwohnerinnen und Einwohnern den Verdichtungsraum des Regierungsbezirks Detmold bzw. Ostwestfalen-Lippes.

Der interkommunale Zusammenschluss zur Regiopolregion wurde 2016 vereinbart, ist räumlich auf die Regiopole Bielefeld zugeschnitten und schließt zehn weitere, unmittelbar an Bielefeld angrenzende Partnerkommunen ein (Gütersloh, Herford, Bad Salzuflen, Halle (Westf.), Steinhagen, Enger, Oerlinghausen, Leopoldshöhe, Spenge und Werther; Stand Dezember 2017). Die Regiopolpartner dieser bunten und lebendigen Region dokumentieren, dass sie ihren Verflechtungsraum als Wachstumskern stärken wollen. Sie streben eine lebenswerte Stadt-Umland-Region an und wollen damit auf Dauer eine verbesserte Wettbewerbssituation erreichen. Gemeinsame Projekte und Vorhaben sollen an der Lebenswirklichkeit der Bevölkerung ausgerichtet und über administrative Grenzen hinweg im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit umgesetzt werden. Bei raumplanerischen Struktur- und Förderentscheidungen sollen Regiopolen wie Metropolregionen und ländlichen Gebiete stärker Berücksichtigung finden. In Prozessen der Raumplanung und Raumordnung wie auch gegenüber Förderkulissen auf EU-, Bundes- und Landesebene will man gemeinsam agieren. Nur so können Potenziale im Interesse der in der Region lebenden Menschen und für die regionale Entwicklung nutzbar gemacht werden.

Weitere Informationen zur Regiopolregion Bielefeld erhalten Sie hier: 

Regiopolregion Bielefeld
- Geschäftsstelle -
Büro Oberbürgermeister
Niederwall 25
33602 Bielefeld

T + 49 521 - 2010
F + 49 521 - 3380

Andreas Hubalek | andreas.hubalek@remove-this.bielefeld.de

www.regiopolregion-bielefeld.de

Regiopole Erfurt - Landeshauptstadt in einer interaktiven Stadtregion

© Stadtverwaltung Erfurt, Ackers Partner Städtebau, 2016

Vision Erfurt und die Positionierung in der Region 2050 © Stadtverwaltung Erfurt; Ackers Partner Städtebau, 2016 Auf Grund der Lage, der eigenen Größe und dem vergleichsweise großen regionalen Einzugsbereich positioniert sich die Landeshauptstadt Erfurt im großräumigen Maßstab als zentrale Adresse und "kleine Metropole", Regiopole genannt. Dafür sprechen die Stärke des Wirtschaftsstandortes, die Rolle der Landeshauptstadt, die hervorragende Einbindung in das überregionale und transnationale Verkehrsnetz und die Potenziale der Bildungs- und Kultureinrichtungen. Erfurt wird sich deshalb mit seinem wirtschaftlichen und demographischen Gewicht als Knoten zwischen den Metropolregionen in Mitteldeutschland, Hessen und Bayern etablieren. Dafür wird die Stadt die Rolle eines regionalen Entwicklungsmotors und Standortes der Wissensgesellschaft stärker ausprägen. Neben einer entsprechenden Positionierung der Stadt ist die Kooperation mit den Partnern in der Stadtregion sowie im Kontext von Thüringen erforderlich. Anknüpfungspunkte bieten dabei das enge Zusammenwirken mit dem Ilmkreis und den Landkreisen Gotha und Sömmerda in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus und Bildung, aber auch die Kooperation im Rahmen der Impulsregion Erfurt-Weimar/Landkreis Weimar-Jena. Ziele sind dabei die Erarbeitung einer regionalen Wirtschaftsstrategie, eine abgestimmte Siedlungsentwicklung und eine gemeinsame Entwicklung der Freizeitlandschaft, der technischen Versorgungsinfrastruktur und der öffentlichen Nahverkehrssysteme.

Dabei ist die Frage zu klären, in welcher Rolle sich die Stadt Erfurt dabei sieht. Im Rahmen des ISEK 2030 wurden hierfür drei Szenarien erarbeitet. Das Szenario "Interaktive Stadtregion" ist durch eine starke Entwicklungsdynamik in der Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung der Stadt Erfurt und der Nachbarstädte gekennzeichnet. Für die Stadtregion mit derzeit 426.000 Einwohnern ist eine Entwicklung bis 2030 auf ca. 440.000 Einwohner und bis 2050 auf ca. 600.000 Einwohner prognostiziert. Damit gewinnt die Region an Gewicht und Wahrnehmbarkeit. Die unterschiedlichen Städte ergänzen sich zu einem umfassenden Profil der Stärke in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Forschung, Handel, Kultur, Tourismus und Landesverwaltung. Aufgrund ihrer Leistungsfähigkeiten nicht zuletzt als herausragende Hochschul- und Bildungslandschaft gelingt es diesen vier Städten, eine immer stärker zusammenwachsende Stadtregion zu bilden, die sich linear entlang ihrer Verbindungsachsen verdichtet und urbanisiert. Das Bevölkerungswachstum generiert sich vor allem durch Zuwanderung vom Lande. Hiervon betroffen wird das weitere ländliche Umfeld Mittelund Ostthüringens sowie Thüringen insgesamt, innerhalb dessen diese Stadtregion den eindeutigen Mittelpunkt darstellt.

Weitere Informationen zur Regiopole Erfurt erhalten Sie hier:

Landeshauptstadt Erfurt
Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung
Löberstraße 34
99096 Erfurt

T + 49 361 - 6 55 23 30
F + 49 381 - 6 55 66 29

Martin Jacob | Martin.jacob@remove-this.erfurt.de

www.erfurt.de

Die Regiopolregion Rostock: Vorreiter beim Etablierungsprozess des Regiopolenthemas

© Silhouette Rostock, Fotoagentur Nordlicht

Die Regiopolregion Rostock, als regionale Plattform und Interessensvertretung, nimmt in Deutschland eine Vorreiterrolle auf der Suche nach einer neuen Positionierung der kleineren Großstädte im deutschen und europäischen Städtesystem ein. Ziel ist es als Mitglied des Deutschen RegioPole-Netzwerkes, sich im gemeinsamen Austausch mit den Partnerstädten bundes- und europaweit für die Etablierung für Regiopolen einzusetzen. Darüber hinaus sollen gemeinsame Strategien entwickelt werden um auf die Bedarfe (z.B. Infrastruktur, Daseinsvorsorge und Fachkräfte) zu reagieren. Auf lokaler Ebene werden wirtschaftliche, wissenschaftliche, soziale und kulturelle Akteure vernetzt und die Potenziale der Regiopolregion in der Öffentlichkeit und in der Politik sichtbar gemacht.

Geographisch umfasst die Regiopolregion Rostock als Lebens- und Wirtschaftsregion die Hansestadt Rostock, den Landkreis Rostock sowie den Mittelbereich Ribnitz-Damgarten, also einen Verflechtungsbereich, der sich nicht an administrativen Grenzen, sondern an der Lebenswirklichkeit der hier lebenden Menschen orientiert. Ihr Ziel ist die Förderung des Austausches zwischen und die Vernetzung von Stadt und Region, so dass sich die Regiopolregion Rostock als leistungsfähiger Standort behauptet und ein attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld bietet.

Hauptakteure sind die Hansestadt Rostock, der Landkreis Rostock, die Industrie- und Handelskammer zu Rostock, der Planungsverband Region Rostock, das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, der Region Rostock Marketing Initiative e.V. sowie die Mittelzentren Bad Doberan, Barlachstadt Güstrow, Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten und Teterow.

Weitere Informationen zur Regiopolregion Rostock erhalten Sie hier:

Regiopolregion Rostock
c/o Region Rostock Marketing Initiative e.V
Schweriner Straße 10/11
18069 Rostock

T + 49 381 - 3 77 19 21
F + 49 381 - 4 58 26 67

Claudia Wittenburg | c.wittenburg@remove-this.regiopolregion-rostock.de
Mike Große-Schütte | m.grosse-schuette@remove-this.regiopolregion-rostock.de

www.regiopolregion-rostock.de

RegioPole Siegen: Netzwerkpartner im bundesweiten Städtenetz

© Blick vom Großen Krebs, Foto Stadt Siegen

Das Oberzentrum Universitätsstadt Siegen ist gemeinsam mit Bielefeld, Erfurt, Paderborn, Rostock und Trier Gründungsmitglied im Deutschen Städtenetzwerk der REGIOPOLEN. Damit möchte Siegen seine Bedeutung als Wirtschafts- und Handelszentrum zwischen den Metropolen im Ruhr- und Rhein/Maingebiet in Südwestfalen unterstreichen und sich für die Etablierung von Regiopolen im deutschen und europäischen Städtesystem einsetzen.
Gemeinsame Strategien in Fragen der Infrastruktur, der Bildung und der Sicherung des Fachkräftepotenzials stehen für den hiesigen Wirtschaftsraum im Mittelpunkt der Netzwerkarbeit mit den Partnerstädten.
Als grünste Großstadt Deutschlands sowie als Universitätsstadt im Drei-Länder-Eck mit vielfältigen Verflechtungen nach Hessen und Rheinland-Pfalz sichert Siegen als leistungsfähiger Standort mit einem attraktiven Lebens- und Arbeitsumfeld wichtige Versorgungsfunktion für einen Einzugsbereich von 500.000 Einwohnern. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass diese Position im bundesweiten Raumordnungssystem entsprechende Würdigung erfährt. Im Verbund mit unseren Netzwerkpartnern wollen wir dazu aktive Beiträge leisten. Dabei stehen die Herausforderungen der Zukunft im Fokus unseres Miteinanders. Der Erhalt von Lebensqualität, die Auswirkungen demografischer Entwicklungen und die Sicherung wirtschaftsnaher Infrastrukturen stehen dabei ebenso im Fokus, wie ein sich änderndes Mobilitätsverhalten und damit einhergehender Fortschritt in der Elektromobilität einschließlich Car- und Bike-Sharing-Angebote.

Weitere Informationen zur Regiopole Siegen erhalten Sie hier:

RegioPole
Universitätsstadt Siegen
Weidenauer Straße 211-213
57076 Siegen

Dipl. Komm. Gerald Kühn | T +271 - 4042414 | g.kuehn@remove-this.siegen.de

Dipl. Kfm. Dominik Eichbaum | T +271 - 40422526 | d.eichbaum@remove-this.siegen.de

www.siegen.de